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ARTPRESS ist eine auf die Vermittlung
von bildender Kunst spezialisierte
Agentur für Galerien, Institutionen,
Ausstellungsprojekte und Sammlungen.

Gerhard Richter – Editionen 1965–2011

Presserundgang: Freitag, 10. Februar 2012, 13–16 Uhr, me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht, Auguststraße 68, 10117 Berlin


Vom 12. Februar 2012 bis 13. Mai 2012 präsentiert der me Collectors Room Berlin die Ausstellung Gerhard Richter – Editionen 1965-2011. Gerhard Richter gilt international als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten deutschen Künstler der Gegenwart. Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist die weltweit wohl einzige Privatsammlung, die annähernd alle Editionen Gerhard Richters von 1965 bis 2011 umfasst. Parallel zur Retrospektive der Ölgemälde Richters in der Neuen Nationalgalerie anlässlich seines 80. Geburtstags wird somit die einmalige Möglichkeit geboten, in Berlin gleichzeitig auch das vielseitige Oeuvre seiner Auflagenwerke in den Blick zu nehmen.

Open Sunday am 12. Februar 2012, 12 - 18 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: 12. Januar – 13. Mai 2012
Öffnungszeiten: Di–So  12–18 Uhr
www.me-berlin.com

Bild: Kerze II, 1989, © Gerhard Richter, 2011, Foto: Jana Ebert


Pacific Standard Time - Kunst in Los Angeles 1950–1980

Pressekonferenz: 14. März 2012, 11 Uhr, Eröffnung: 14. März 2012, 19 Uhr, Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110, 10963 Berlin


Das Ausstellungsprojekt „Pacific Standard Time – Kunst in Los Angeles 1950-1980“ zeigt Entwicklungsprozesse der Kunstszene im Los Angeles der Nachkriegszeit. Die Stadt am Pazifik zeigt eine beeindruckend vielfältige und äußerst agile West-Coast-Kunstszene. Sie belegt damit, dass sie mehr ist als Hollywood und eine große Stadt im Land der Sonne und der Palmen. „Pacific Standard Time“ lenkt den Blick auf international vielbeachtete Künstler wie John Baldessari, David Hockney, Edward Kienholz oder Ed Ruscha als auch auf weniger bekannte Protagonisten wie die abstrakten Maler Helen Lundeberg und Karl Benjamin, Keramiker wie Ken Price oder John Mason oder Bildhauer wie DeWain Valentine. Die Megaschau – in Los Angeles waren über 60 Institutionen und Galerien beteiligt – kommt mit den beiden wichtigsten Kernausstellungen des Getty Museum und Getty Research Institute nach Europa. Einzige europäische Station ist der Martin-Gropius-Bau in Berlin.

Laufzeit der Ausstellung: 15. März bis 10. Juni 2012
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag, 10 – 19 Uhr, Dienstag geschlossen
www.berlinerfestspiele.de

Bild: David Hockney, A Bigger Splash, 1967, Acryl auf Leinwand, 96 x 96, © David Hockney, Collection: Tate Gallery, London, 2011


Maja Bajević - To Be Continued

Eröffnung mit Performance: Freitag, 10. Februar, 19 - 21 Uhr, daadgalerie Zimmerstr. 90/ 91, 10117 Berlin


To Be Continued ist ein ursprünglich für den Kristallpalast im Parque del Retiro in Madrid konzipiertes Projekt „in progress“, das nun in veränderter Form, als Performance und Installation, in der daadgalerie gezeigt wird. Im Zentrum steht ein von Maja Bajević aufwendig recherchiertes Archiv politischer bzw. in der Wirtschaft verwendeter Slogans der vergangenen 100 Jahre, die von der Künstlerin als Massenmedium und Leitmotive bestimmter Phasen der jüngeren Geschichte analysiert und kategorisiert wurden. Dieses Archiv wird in der Ausstellung in Form einer mehrteiligen Installation öffentlich zugänglich gemacht. Sie besteht aus eine Präsentation des Slogan-Archivs, einer performativen Installation der Slogans mittels einer ungewöhnlichen Dampfmaschine und aus einem Soundtrack. Zusätzlich bilden die historischen und zeitgenössischen Slogans den Ausgangspunkt für eine mehrtägige Performance.

Tägliche Performance: 7 - 11 Februar, jeweils 15 - 18 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: 7 - 18 Februar 2012
Öffnungszeiten: Mo - Sa, 11 - 18 Uhr
www.daadgalerie.de
www.berliner-kuenstlerprogramm.de

Bild: Foto: Felix Gmelin, Puerta del Sol, Madrid, Mai 2011


Ai Weiwei in New York – Fotografien 1983-1993

Bis Sonntag, 18. März 2012, Martin-Gropius-Bau, Niederkirchner Strasse 7, 10963 Berlin


Der Martin-Gropius-Bau zeigt erstmals in Deutschland über 220 Fotografien aus jener Zeit, die der chinesische Künstler Ai Weiwei von 1983 bis 1993 in New York verbrachte. Für den jungen Ai, geboren 1957, war der lange Aufenthalt in den USA stilprägend für seine gesamte künstlerische Laufbahn. Die Auswahl der Fotografien wurde von Ai Weiwei selbst vorgenommen. Sie fügen sich zu einer eigenen Installation zusammen, die auch die persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Eindrücke des Künstlers Ai Weiwei nachzeichnet.

Foto: Ai Dan and Ai Weiwei, 1987, 8x10 cm, Inkjet on Fantac Innova Ultra Smooth Gloss, © Ai Weiwei; Courtesy of Three Shadows Photography Art Center

Laufzeit der Ausstellung: noch bis 18. März 2012
Öffnungszeiten: Mi–Mo  10–19 Uhr, Di geschlossen
www.berlinerfestspiele.de


Chloe Piene – Eiserne Frau

Künstlergespräch mit Chloe Piene und Ellen Blumenstein: Freitag, 24. Februar 2012, 19 Uhr, Galerie Barbara Thumm, Markgrafenstraße 68, 10969 Berlin


Chloe Piene ist bekannt für ein großes Spektrum an Arbeiten, nicht nur in Bezug auf die Wahl des Mediums wie Zeichnung, Skulptur, Film oder Video, sondern auch in Bezug auf ihre Assoziationsräume. Als Piene die Wachsskulpturen des Künstlers Medardo Rosso (1858-1928) für sich entdeckte, erinnerten sie diese an archäologische Ruinen und an Grabstätten von Königsfamilien, wie sie in Irland und über Europa verteilt zu finden sind. Eisen war ein heiliges Material, das nur von Schmieden bearbeitet werden durfte, die einen hohen Rang und eine Art magischen Status innehatten. Diese Entdeckung gepaart mit Impressionen von Folterinstrumenten aus Eisen und mittelalterlichen Bräuchen, inspirierten Piene zu skulpturalen Arbeiten aus den Materialien Wachs, Gips, Plastiline und Eisen.

Bild: Chloe Piene, Eiserne Frau, 2012, Wachs, Eisen, Holz, Gips/ Wax, Iron, Wood, Plaster, max. 140 x 195 x 318 cm, Courtesy: Die Künstlerin und Galerie Barbara Thumm, Photo: Jens Ziehe

Laufzeit der Ausstellung: 14. Januar – 3. März 2012
Öffnungszeiten: Di–Sa  11–18 Uhr
www.bthumm.de