8. Socle du Monde Biennale

12.06. – 31.10.2021 | Dänemark

Geplant war sie bereits für das vergangene Jahr. Nun startet die mittlerweile achte Socle du Monde Biennale endlich im Sommer dieses Jahres unter dem Motto „Welcome Back My Friends to the Show that Never Ends”. Auch wenn der Titel sich ursprünglich nicht auf die Eröffnung einer Kunstausstellung am Ende einer Pandemie bezog, hat er dennoch an Aussagekraft hinzugewonnen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen die Integration und die Einbettung von Kunst in den städtischen Raum. Daher wurden drei Museen, ein ehemaliges Schulgebäude, eine Kirche, Parks sowie öffentliche und private Gebäude zu Schauplätzen für standortspezifische Ausstellungen umgewandelt.

Neuer Museumskomplex "Hans Christian Andersen Haus" von Stararchitekt Kengo Kuma

Die fantastische Welt des Hans Christian Andersen ab 30. Juni 2021 in Odense/Dänemark neu entdecken

Im Sommer 2021 wird das neue H. C. Andersens Hus in Odense eröffnet - ein brandneues Museum, das die Geschichte von Andersens Leben und Werk auf ganze neue Art und Weise präsentiert. Das Museum bietet ein einzigartiges Erlebnis, das Landschaft, Architektur und modernes Ausstellungsdesign miteinander verbindet. Entworfen wurde das H. C. Andersens Hus von dem japanischen Stararchitekten Kengo Kuma und seinem Team, das auch für das neue Olympiastadion in Tokio verantwortlich zeichnet.

ROHKUNSTBAU 26 | Ich bin Natur - Von der Verletzlichkeit. Überleben in der Risikogesellschaft.

Schloss Lieberose: 19.06. - 03.10.2021

Die diesjährige Ausstellung zeitgenössischer Kunst ROHKUNSTBAU 26 präsentiert die Werke von 22 international tätigen KünstlerInnen. Das Thema „Ich bin Natur – Von der Verletzlichkeit. Überleben in der Risikogesellschaft.“ zieht sich als roter Faden durch die ausgestellten Werke. Wie hängen tiefe, existenzielle Unsicherheiten nach und während der Corona-Pandemie mit dem menschlichen von Allmachtsvorstellungen geprägten Naturverständnis zusammen? Welche Folgen bringt diese Einstellung mit sich? Die KünstlerInnen stellen sich der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen unserer Tage.

KEWENIG Warehouse | Gallery Weekend Summer Special | Cabrita

28. April – 10. Juli 2021

Cabrita nimmt mit seiner Ausstellung „I (still) love the smell of oil colorin the morning“ das KEWENIG Warehouse ein, welches sich in einem historischen Umspannwerk in Moabit befindet und zeigt ausschließlich Malerei. Malerei ist die Grundlage von Cabritas formal vielseitigem Werk. Deren Weiterentwicklung hat den portugiesischen Künstler zu skulpturalen und installativen Arbeiten und so zum kritischen Austausch mit Ausstellungsorten geführt. Seine Landschaftsbilder sind vor allem abstrakte, emotionale Landschaften, die immer auf etwas Tieferliegendes deuten, als das Auge beim bloßen Betrachten der Natur erfassen kann.

KEWENIG Galerie | Gallery Weekend Summer Special | Boltanski

28. April – 10. Juli 2021

Mit einer als Gesamtkunstwerk konzipierten Ausstellung bespielt Boltanski das gesamte Galeriegebäude in der Brüderstraße 10. Teil der Inszenierung sind Beispiele seiner berühmtesten Werkgruppen, in denen die Kernthemen seiner künstlerischen Arbeit – die Vergänglichkeit des Individuums und das Erinnern – präsent sind. Boltanskis ikonische Installation COEUR (2005) ist Kernstück der Ausstellung: Pochende Basstöne dringen über Lautsprecher in alle Räume des Hauses. Die Aufnahme von Boltanskis Herzschlag, der vom synchronen Flackern zweier Glühbirnen und dem kalten Flimmern von Lichterketten begleitet wird, ist „das letzte Selbstportrait“ des Künstlers und zugleich Symbol für die Fragilität des Lebens und das Vergehen der Zeit.

VR KUNSTPREIS der DKB in Kooperation mit CAA Berlin

Preisverleihung & Ausstellung | 16.4. – 04.07.2021 | Haus am Lützowplatz Berlin

1. Preis LAUREN MOFFATT

2. Preis PATRICIA DETMERING | 3. Preis ARMIN KEPLINGER

Die Ausstellung der Preisträger*innen RESONANZ DER REALITÄTEN ist bis zum 4. Juli im Haus am Lützowplatz zu sehen.

Der VR KUNSTPREIS der Deutschen Kreditbank(DKB) in Kooperation mit der Contemporary ArtsAlliance (CAA) Berlin ist der erste Kunstpreis für Virtual Reality im Bereich der bildenden Kunst mit institutioneller Ausstellung in Deutschland.

Museum Tinguely AHOY! - Zum 25. Jubiläum geht das Museum auf Schiffsreise

17. Juli – 26. September 2021 | 12 Stationen in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz

Zum 25. Jubiläum lichtet das Museum Tinguely die Anker und begibt sich im Sommer 2021 auf eine besondere Schiffsreise. Unter dem Titel Museum Tinguely AHOY! macht sich das Museum auf einem umgebauten Frachtschiff auf den Weg und bringt die Kunst Jean Tinguelys (1925–1991), der mit seinen beweglichen Skulpturen bekannt wurde, zu den Menschen. Die Route führt entlang wichtiger Orte und Wirkungsstätten aus Tinguelys Leben und Karriere von Paris über Antwerpen und Amsterdam durch die Metropolregion Rhein-Ruhr rheinaufwärts bis nach Basel.

NEW NOW Festival für Digitale Künste

27. August - 03. Oktober 2021 | Zollverein Essen

Das Festival für Digitale Künste NEW NOW findet erstmalig auf Zollverein in Essen statt. Fünf Wochen lang verwandelt sich das UNESCO-Welterbe in ein temporäres Produktionszentrum für Digitale Künste und verbindet den physischen mit dem digitalen Raum. An der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft wird die aktive Gestaltung eines Neuen Jetzt zum zentralen Thema des Festivals: Mit den Möglichkeiten der Digitalen Künste erforscht NEW NOW Phänomene unserer Zeit und lädt Künstler:innen und die Öffentlichkeit dazu ein, neue Gegenwarten zu entwerfen und zu erproben.

RADICAL GAMING: Immersion Simulation Subversion

02.09. - 14.11.2021 | HeK Basel

Die internationale Gruppenausstellung RADICAL GAMING präsentiert eine Auswahl von Künstler*innen, die sich mit den Strukturen, Technologien und Ästhetiken einer globalen Spieleindustrie beschäftigen. Die ausgestellten Arbeiten sind geprägt durch einen besonders unkonventionellen Umgang mit den Möglichkeiten der Immersion und Interaktion, die für Videospiele charakteristisch sind und deren gängige Narrative und Stereotypen sie subversiv untergraben. Diese neue Generation von Künstler*innen nutzt moderne Technologien der Spieleprogrammierung, um Virtual- und Augmented-Reality-Erfahrungen, immersive Umgebungen, interaktive Geschichten und Multimedia-Installationen zu erschaffen.

Warhol und das schreckliche Kind

Publikation von Jörg Johnen im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König | Juli 2021

In seinem autobiografischen Werk erzählt der Galerist Jörg Johnen seine Lebensgeschichte, die eng mit Andy Warhol verwoben ist - mit seinem Werk, seiner künstlerischen Haltung und seiner Lebensweise, jenseits von Normen und gesellschaftlichen Erwartungen. Ausführlich beschreibt Johnen wie sein Leben ohne Kunst und ohne Warhol sehr trostlos verlaufen wäre. Persönlich ist der Autor dem Künstler nie begegnet.

It’s Not About The Money

Eine Publikation des Steidl Verlags, Sommer 2021

Die Berliner Kunstsammlerin MANUELA ALEXEJEW erzählt aus ihrem bewegten Leben und bietet einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der internationalen Kunstwelt. Der TV-Journalist und Buchautor Thomas Kausch hat anhand zahlreicher sehr persönlicher Interviews mit Manuela Alexejew die Geschichten auf­geschrieben, die sie mit jedem einzelnen der Werke verbindet. So zeichnet das Buch ihr Leben auf überraschende Weise entlang ausgewählter Kunstwerke nach und bietet einen persönlichen Einblick in die Welt internationaler Sammler, die normalerweise verschlossen bleibt.

Jana Hartmann | MASTERING THE ELEMENTS | Alfred Ehrhardt Stiftung

24. Juli bis 12. September 2021

In ihrer Ausstellung MASTERING THE ELEMENTS setzt sich die Fotokünstlerin Jana Hartmann mit der faszinierenden Geschichte der Alchemie auseinander. Die Fotografien bestechen durch große ästhetische Ausdruckskraft. Die Schönheit, Farbenpracht und Rätselhaftigkeit der Motive machen neugierig und verführen uns, wie ein Forschender der Sache auf den Grund zu gehen. Hartmanns Aufnahmen sind nicht als Dokumentationen naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen zu verstehen, sondern als Bildreferenzen zu Konzepten der antiken Naturphilosophie, der Alchemie und der heutigen Naturwissenschaften.

Bradley Davies erhält den WERK.STOFF Preis für Malerei 2021

Preisverleihung: 13. Juli im Heidelberger Kunstverein

Der diesjährige WERK.STOFF Preis für Malerei der Andreas Felger Kulturstiftung und des Heidelberger Kunstvereins geht an Bradley Davies. Die Werke des britischen Künstlers setzen sich mit sozialen Ordnungen und gesellschaftlichen Mechanismen auseinander. Mit Humor setzt Davies Sujets und Darstellungskonventionen aus der Kunstgeschichte wie der Populärkultur ein, um sie zu aktualisieren. Durch die Verbindung von Ernstem mit Humor, von verspielt Ironischem mit konkret Politischem überzeugte Bradley Davies die diesjährige Jury.

Knut Wolfgang Maron - Die reine These. Polaroids 1979-2021

18. September - 23. Dezember 2021 I Alfred Ehrhardt Stiftung - Berlin

Die Einzelausstellung „Die reine These. Polaroids 1979-2021“ versammelt über 100 Werke von Knut Wolfgang Maron in der Alfred Erhardt Stiftung. Die Polaroids widmen sich der Landschaftsfotografie, dabei ist Marons Blick auf die Natur von ökologischen Fragen geprägt. Durch seine Farbskala werden die Besucher*innen in eine andere Welt versetzt, die Natur wirkt wie von innen heraus erleuchtet. Die warmen Tönungen und ruhigen Kompositionen sind das Markenzeichen des Künstlers. Maron war ein Rebell des Blickes - er entschied sich 1979 für die Polaroid-Fotografie, welche eine subjektive Interpretation der Betrachter*innen erfordert.

Beyond States – Über die Grenzen von Staatlichkeit | Zeppelin Museum Friedrichshafen

05. Februar – 07. November 2021

Die Ausstellung widmet sich der gesellschaftspolitischen Bedeutung von Staatsgrenzen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates.

SEESTÜCKE – Fakten und Fiktion │ Alfred Ehrhardt Stiftung

16. Januar – 18. Juli 2021

Eine von Harald F. Theiss kuratierte Gruppenausstellung mit 23 internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausstellung verlässt mit ihren jungen künstlerischen Positionen die traditionellen Meeresdarstellungen. Vielmehr geht es ihnen um das Ausloten gegenwärtiger gesellschaftlicher Ereignisse.

debatorial® zur Ausstellung "Beyond States" | Zeppelin Museum Friedrichshafen

Der digitale Prolog zur Ausstellung

Die Themen der Ausstellung „BEYOND STATES. ÜBER DIE GRENZEN VON STAATLICHKEIT“ sind aktueller denn je. Das Zeppelin Museum lädt ab 24. September auf seiner Online Plattform dazu ein, sich aktiv im debatorial® einzubringen.